Gedicht Herbsttag von Rainer Maria Rilke als Herbstgruß

Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke, 21.9.1902, Paris

[Quelle°: rainer-maria-rilke.de]

Published in: on 28. September 2011 at 21:56  Hinterlasse einen Kommentar  
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Vorschnelle Neutrinos bringen die Physik durcheinander – eine Betrachtung zum Schmunzeln.

Was hört man nicht so alles in der Blogosphäre über zu schnelle Elementarteilchen, heutzutage…

Die beiden am häufigsten, in verschiedenen Varianten per Twitter verbreiteten Witze gehen so:
Der Barkeeper sagt: “Tut mir leid, wir bedienen keine Neutrinos, die schneller sind als das Licht.” Ein Neutrino kommt in eine Bar.

“Neutrino!” – “Wer ist da?” – “Toc, toc.” es klopft an der Tür.


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