Mein Dialog mit der TAZ zu Geert Wilders

Ja so dennn’,
ick muss es bekennn’.

Ich bin ein Kommentarschreiber bei der TAZ.DE.

Anbei also ein kleines Excerpt davon zu einem aktuellen politischen Thema, das ja viel gerade diskutiert wird…

Also die Geschichte verläuft wie folgt: Die gute Frau Ruth Reichstein, Redakteurin von TAZ verfasst ein Kommentar über Geert Wilders Freispruch vor dem Amstadamer Gericht wegen seiner kritischen Äußerungen und einem (*Von Churchill geklauten Vergleich*) zwischen dem Koran und Mein Kampf. Es haben sich sehr viele Kommentatoren enttäuscht über ihren Ausguß gezeigt. So kam auch ich aufgrund der Schlichtheit ihres Textes und der polemischen Formulierungskünste zu dem Punkt, an dem ich ihren Entwurf nicht so unreflektiert stehen lassen konnte. Jedenfalls antwortete ich ihr dies:

  • 08.07.2011 14:44 Uhr:

    von Anon:

    Frau Reichenstein, sie wirken verwirrt:

    Sie schrieben:
    “Sicher liegt das Amsterdamer Gericht richtig, wenn es die Meinungsfreiheit verteidigt und sie auch einem Politiker Geert Wilders zubilligt. [...] (er hat die Grenzen überschritten) mit seinen politischen Forderungen, zu denen ein Einwanderungsstopp für nichtwestliche Einwanderer und die Einschränkung der Religionsfreiheit für Muslime gehört.”

    Meinungsfreiheit ist das eine – und zum Glück gibts diese. Das hat aber nichts mit politischen Forderungen oder einem Parteienprogramm zu tun. Wieso werfen sie beides in einen Topf? Das ist doch Augenwischerei!

    Und dann schreiben sie noch:
    “Dabei ist kaum nachvollziehbar, warum Wilders vom Vorwurf, er würde zum Rassenhass anstacheln, freigesprochen wurde.”

    Und wieder eine sehr ungenaue Darstellung, die so nicht richtig ist: Bei Wilders geht es nicht um “Rassenhass”, da er nicht “die Türken”, “die Jemeniten” oder “die Marokkaner” beschimpft. Er sieht sich selbst als Islamkritiker. Daher gelten seine Aussagen dem politischem Islam, aber nicht ein Volk, einem Volksstamm – oder wenn man dieses Häßlich und dazu noch falsche Wort benutzen möchte – einer Rasse. Ich glaube nämlich, dass ich der gleichen Rasse Homo Sapiens angehöre, wie auch ein Chinese oder ein Afrikaner.
    Es geht also nicht um Chromosomen, sondern um das Gedankengut, was sich im Kopf verfestigt. Daher schätze ich, dass Hr. W. mit einem gut integrierten Christen aus Jordanien genausowenig Probleme hätte, wie mit einem Atheist aus Pakistan.

    Fr. Reichenstein, bitte nehmen sie solche schwergewichtigen Worte nicht so leichtfertig in den Mund, die unpräzise Formulierung könnte nach hinten losgehen.

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